JP Director's Report

Ausgabe 10-01

Private Equity: Erholungszeichen in Sicht

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

man ist als potentieller Verkäufer bei Unternehmenstransaktionen immer gut beraten, neben den strategischen Kandidaten gezielt auch einige Private Equity-Gesellschaften anzusprechen. Die Kapitalbeteiligungsgesellschaften sind bei Unternehmensverkäufen oder bei der Findung einer Nachfolgeregelung häufig äußerst professionelle und zuverlässige Partner. Außerdem sind Private Equity-Firmen meist für ihre Schnelligkeit bei der Realisierung des Deals bekannt. Bei guter Vorbereitung (Informationsmemorandum, strukturierte Due Diligence, klare Zielvorstellungen usw.) durch den M&A-Berater des Verkäufers kann die Transaktionen in wenigen Monaten realisiert werden.

Seit 2008 merkten die erfahrenen Fusionsberater jedoch, dass sich die Kapitalbeteiligungsgesellschaften immer mehr vom Markt zurückzogen. Zwar wurde noch Kaufinteresse gezeigt. Wenn es aber dann zum Schwur kam, waren die Private Equity-Manager sehr schnell von der Bühne verschwunden. Die Refinanzierung der Transaktionen war für die Private Equity Companies seit 2008 meist nur schwer möglich. Zumindest verlangten die Banken statt einer Eigenkapitalquote von 20 % wie in den Boomzeiten, nunmehr ein Eigenkapital von z. B. 50 %. Die bislang gewohnten Leverage-Effekte konnten damit nicht mehr erzielt werden. Ein weiteres Signal für die neuen Zeiten im Private Equity-Geschäft war der häufige Wechsel im Management der einzelnen Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Die bisherigen Manager wurden gefeuert oder in den Ruhestand geschickt. Die neuen Chefs schnallten die Gürtel enger und setzten die Anforderungen für die wenigen verbliebenen Projekte deutlich hoch.

Der Einbruch bei Private Equity traf alle Bereiche und Größenklassen. In 2009 gab es beispielsweise in Deutschland nur noch eine Transaktion mit einem Volumen von über 1 Mrd. EUR Das ist gegen 2007 ein Rückgang von über 90 %.

Aber es gibt in Deutschland (aber auch im EU-Raum insgesamt) erste Lichtblicke am Horizont. Das Deal-Volumen der Branche hat sich im 2. Halbjahr 2009 gegenüber dem 1. Halbjahr verdoppelt. Auch die sog. Exits (Ausstieg aus dem Investment sind stark gestiegen. Allerdings sind die Preise deutlich gefallen. In Boomzeiten wurden hohe einstellige oder gar zweistellige Multiplikatoren für Unternehmen gezahlt. Heute sind Multiplikatoren von 5 oder weniger die Regel.

Dennoch: Es gibt deutliche Zeichen für Besserung im Markt für Unternehmenstransaktionen. Die JP Mergers & Finance verzeichnet spätestens seit dem Herbst 2009 ein starkes Kauinteresse vorrangig in den Bereichen Maschinenbau, technische Dienstleistungen, Telekommunikation, Banken usw. Die Anfragen kommen vor allem aus Ländern, wie Indien, Großbritannien, Polen, Brasilien etc. Wir sehen diese Entwicklung als Signal dafür, dass sich auch der Private Equity-Markt alsbald wieder normalisieren wird.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Jäger
 

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