Sehr geehrte Damen und Herren,

heute traf ich beim alltäglichen Morgenspaziergang einen Nachbarn. Er erzählte mir, trotz seines Alters von 72 Jahren müsse er jede Woche für 2 – 3 Tage nach Tschechien. Dort habe er vor 20 Jahren einige Millionen investiert. Seine Kinder lebten in den USA und hätten kein Interesse an den väterlichen Geschäften. Gleichzeitig sei angesichts der weltweiten Unsicherheiten der Verkauf seiner tschechischen „Perlen“ nicht möglich Die potentiellen Käufer seien verunsichert bzw. seien auf Schnäppchenjagd. Aber selbst im Falle eines erfolgreichen Verkaufs wisse er nicht, wie er sein Geld anlegen solle. Den Banken traue er nicht und wo wäre im Falle eines EURO-Crashs sein Millionen-Sparstrumpf sicher. In der EU oder in den USA wohl kaum. Ja, vielleicht in der Schweiz, in Norwegen …?

So oder so ähnlich denken im Moment viele Unternehmer. Insbesondere im Mittelstand ist diese Meinung vorherrschend. Dabei kann man durch eine gezielte strukturierte Vorgehensweise diese Probleme überwinden. Beispielsweise kann der gut beratene Unternehmer einen Käufer aus Indien für seine Firma gewinnen. Wichtig ist dafür die Kenntnis des indischen Marktes und der Zugang zu den indischen Kaufinteressenten. Wir wollen Ihnen mit dem folgenden Fachartikel helfen, Wege aus dem vermeintlichen Dilemma zu finden.

Ich wünsche Ihnen eine gute und erfolgreiche Woche. Lassen Sie uns vor allem mit dem notwendigen Vertrauen in die Zukunft blicken.

Mit besten Grüßen

Heinz Jäger
- CEO -

JP Mergers & Finance AG




Nachfolgelösungen in der Krise


Die Lebensplanung

Vor 10 Jahren war der Unternehmer Werner Krause im Alter von 45 Jahren der erfolgreiche Eigentümer eines mittelständischen Leiterplattenherstellers und ein erfolgreicher Mensch. Er war stolz auf seine Familie und stolz auf sein Unternehmen, das trotz harter Konkurrenz mit knapp 200 Mitarbeitern bei einem Umsatz von etwas über 25 Mio. € einen soliden Gewinn in Höhe von 2 Mio. € erwirtschaftete - nicht berücksichtigt einige versteckte stille Reserven. Er selbst genehmigte sich ein angemessenes Geschäftsführergehalt und nach den üblichen steuerlichen Modellen gehörten ihm und seiner Familie privat die betrieblichen Immobilien, die damals einen Marktwert von ca. 3 Mio. € besaßen. Der Unternehmer war sich seiner Zukunft sicher, gab es doch immer wieder interessante Übernahmeangebote für seine Firma.

Werner Krause [Name geändert] hatte trotz oder wegen seiner Arbeit und seines Erfolges immer einen Traum: Er wollte mit 55 Jahren aufhören zu arbeiten und als Pensionär die versäumte Freizeit nachholen und das Heranwachsen seiner zwei Enkelkinder erleben. Da seine Kinder als Nachfolger nicht in Betracht kamen und er nie entscheidungswillige und entwicklungsfähige Führungskräfte neben sich geduldet hatte, kam für ihn nur der Verkauf der gesamten Firma in Frage. Ein Verkauf entsprach auch seiner Mentalität: Er wollte danach nichts mehr mit seinem Unternehmen zu tun haben.

Die Realität heute

Als er gemäß seinem Lebensplan Ende 2011 damit anfing, nach einem Käufer für sein Unternehmen zu suchen, kam das böse Erwachen: Er hatte zwar in Folge der EURO-Krise nicht mehr auf Höchstpreise spekuliert, aber immerhin erwirtschaftete sein Unternehmen dank harter Einsparungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in der durch zunehmenden Konzentration und verstärkten Preiskampf gekennzeichneten Branche einen nach wie vor zufrieden stellenden Gewinn. Aber einen Käufer für sein Unternehmen fand er nicht. Selbst dann nicht, als er von seiner ursprünglichen Vorstellung des Verkaufspreises deutliche Abstriche machte. Die Großen der Branche investierten nicht mehr in Europa, sondern nur noch im kostengünstigen Asien.

Auch die Alternative einer Liquidation seines Betriebes fiel als Lösungsvariante aus: Bei einer - nicht gewollten - Stilllegung hätte er für den Maschinenpark deutlich weniger erzielt, als in den Büchern stand. Zudem fand sich Werner Krause seiner Belegschaft verbunden.

Blieb noch das Betriebsgrundstück mit den Gebäuden. Um dessen Wert zu testen, bot er die Immobilie über Makler an. Ein ernsthafter Interessent fand sich letzten Endes aber auch hier nicht - auch nicht zu einem Bruchteil des früheren Marktwertes. Die Immobilie war zu sehr auf die spezifischen Bedürfnisse eines Leiterplattenbetriebes zugeschnitten - die Verwertung zu einem „vernünftigen“ Preis sehr unwahrscheinlich.

Konsequenzen

Herrn Krause blieb nichts anderes übrig, als seinen Betrieb weiterzuführen - in eine ungewisse Zukunft hinein, mit wachsenden Problemen und persönlichen sowie wirtschaftlichen Risiken. So geht es vielen Unternehmern in Deutschland. Man schätzt, dass augenblicklich mehrere hunderttausend Mittelständler in Europa vor ähnlichen Problemen stehen.

Schonungslose Analyse und rechtzeitiges Handeln lohnen sich

Dabei gibt es die Möglichkeit, diese Situation zu vermeiden oder zumindest große Teile des Vermögens zu retten:

Auf die Lösung von Nachfolgeproblemen spezialisierte Unternehmensberatungen sind darauf ausgerichtet, Mittelständlern, wie Werner Krause, zu helfen. Die Aktivitäten sollten dabei möglichst rechtzeitig vor dem geplanten Ende des Arbeitslebens beginnen.

Am Anfang der Beratung steht immer eine schonungslose Analyse der Ausgangssituation und Zukunftsaussichten des Unternehmens. Daneben werden die Wünsche und Besonderheiten aber auch Stärken und Schwächen des Unternehmers, seiner Familie und der engsten Führungskräfte besprochen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Selbständige auf die Wertansätze in der eigenen Bilanz verlassen, ohne zu hinterfragen, ob diese Werte auch bei einem Verkauf des Unternehmens zu erzielen sind. Viele Unternehmer vertrauen leider viel zu sehr auf den "guten Namen" ihrer Firma und übersehen, wie sich die Zeiten in den letzten Jahren gewandelt haben. Andere sind der Meinung, dass sich am Arbeitsmarkt problemlos in kürzester Zeit ein geeignetes Management einkaufen ließe, das möglichst noch Geld für eine Junior-Partnerschaft mitbringt.

Nach der Analyse der Ist-Situation, der realistischen Zukunftserwartungen und der Feststellung der wirklichen Ziele und Präferenzen des Unternehmers werden die Handlungsalternativen erarbeitet. Ob Verkauf, Zerlegung, Teilwerte etc. – all diese Vorgehensweisen werden mit konkreten Zahlen belegt, Chancen und Risiken aufgezeigt. Oft ist es auch eine sinnvolle und gewünschte Alternative, den Betrieb weiterzuführen. Dann gilt es, geeignete Partner für ein Management Buy Out oder Buy In zu identifizieren und die Spielregeln für den Übergang der tatsächlichen und wirtschaftlichen Macht im Unternehmen festzulegen.

Wirtschaftliche und menschliche Fragen in den Vordergrund stellen

Viel zu oft werden die juristischen und steuerlichen Probleme in den Vordergrund der Überlegungen gerückt. Diese sind zwar auch wichtig, von viel größerer Bedeutung sind jedoch die wirtschaftlichen Fakten und die menschlichen Dimensionen.

Für den Unternehmer, der an seine Zukunft denkt, ist es wichtig, dass er mit einem Unternehmensberater zusammenarbeitet, auf den er sich voll verlassen kann und der die Sprache des Mittelstandes spricht. Und der - auf der entsprechenden Vertrauensgrundlage - dem Unternehmer auch die harte Wahrheit sagen darf. Nur auf dieser Basis ist eine langfristige, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit möglich.

Die Berater der JP Mergers & Finance AG heben in vielen Fällen Unternehmern wie Werner Krause dabei geholfen eine geeignete Nachfolgeregelung für sein Unternehmen zu finden.


Mit besten Grüßen

Heinz Jäger
- CEO -

JP Mergers & Finance AG

 

 


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Pankaj Rungta kommt nach Deutschland. Anmeldung unter: Dipl.-Kfm. Tobias Kemmerer
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Unternehmswert: EBIT-Multiplikatoren

Die Multiples sind ein Branchendurchschnitt und werden laufend der Marktentwicklung unter Berücksichtigung von Erfahrungswerten und Marktdaten angepasst. Sie beziehen sich auf den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT), woraus sich der ungefähre Unternehmenswert im Falle einer Transaktion abschätzen lässt.
 

Unternehmensgröße
[Umsatz in Mio. ?]

< 50

50 - 150

 > 150
Branche Multiplikator
(Trend)
Multiplikator
(Trend)
Multiplikator
(Trend)
IT / Kommunikation 6,8 7,4 8,0
Technische Industrie 5,9 6,4 ↘ 7,1
Chemie / Pharma Industrie 7,1 7,8 8,5
Logistik 5,9 6,7 7,6
Handel 6,5 7,1 8,1
Lebensmittel 6,3 7,0 7,9 ↗
Sonstige 5,9 ↗ 6,6 7,1

[Stand: Juni 2012]


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